Allgemeine Geschäfts- und Teilnahmebedingungen

Das Bergwanderführerbüro Erlebnis-Gebirge tritt mit seinen Leistungen als Reiseveranstalter oder Reisevermittler auf.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Buchungen von Leistungen, die ein Kunde mit dem aus dem Angebot bzw. Vertrag ersichtlichen Veranstalter abschließt. Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer gelten ausschließlich die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Fassung. Der Teilnehmer erkennt mit seiner Buchung die nachstehenden Geschäftsbedingungen an. Der Veranstalter erkennt abweichende Geschäftsbedingungen des Teilnehmers nicht an, es sei denn, er hätte deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Im Falle einer vermittelten Reiseleistung gelten die Reisebedingungen des vermittelten Leistungsträgers. Im Besonderen wird darauf verwiesen, dass die genannten Voraussetzungen (Kondition, Leistungsvermögen und Ausrüstung) Bestandteil des Vertrages zwischen Bergwanderführer und dem Buchenden sind. Teilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können von Touren ausgeschlossen werden.

1. Abenteuer liegt in der Natur des Bergwanderns. Einige Gedanken zu Wanderungen und Outdoor-Veranstaltungen.

Der Veranstalter versucht alle Wanderungen und Kurse gewissenhaft vorzubereiten. Wir können und wollen aber keine Garantie für Erfüllung von Gipfelwünschen oder Reisevorstellungen des Einzelnen geben. Jede von uns geführte Veranstaltung möchte etwas Abenteuer sein, einen Hauch von Ungewissheit besitzen und auch ein gewisses Wagnis darstellen. Gerade dies macht den besonderen Reiz des Bergwanderns und des Outdoorsports aus. Darüber sollten Sie sich vor der Buchung im Klaren sein und in diesem Bewusstsein teilnehmen. Obwohl wir qualifizierte Tiroler Bergwanderführer sind, wird immer ein gewisses, in der Natur des Bergwanderns und Outdoor-Sports liegendes Unfall- und Verletzungsrisiko bestehen bleiben. Hier erwarten wir vom Teilnehmer eigenverantwortliches Handeln, Umsichtigkeit und eine angemessene eigenständige Tourenvorbereitung, aber auch ein der Veranstaltung angemessenes Maß an Risikobereitschaft.

2. Veranstalter

Bergwanderführerbüro Erlebnis-Gebirge

Emmat 370R
A-6105 Leutasch
Tel +43 (0) 5214-20210
E-Mail: sabine.mueller.wandern@a1.net

Sabine Müller
Freiberufliche amtlich geprüfte und autorisierte Tiroler Bergwanderführerin; zertifizierter Speed-Hiking-Instructor; zertifizierte Entspannungstrainerin.

Jochem Müller
Freiberuflicher amtlich geprüfter und autorisierter Tiroler Bergwanderführer; .zertifizierter Speed-Hiking-Instructor, zertifizierter Lauf- und Marathontrainer, Zertifizierter Entspannungstrainer

3. Wer kann teilnehmen?

An den Kursen und Reisen des Veranstalters kann jeder teilnehmen, der gesund, den in der jeweiligen Reisebeschreibung genannten Anforderungen gewachsen, sowie entsprechend ausgerüstet ist. Der Veranstalter oder Vertreter ist berechtigt, zu Beginn und noch während des Kurses oder der Reise einen Teilnehmer, der erkennbar diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ganz oder teilweise vom Veranstaltungsprogramm auszuschließen. Wir raten dringend vor jeder Wanderung und jeder Reise zuvor Ihren Arzt zu konsultieren.

4. Vertragsinhalt, Informationen, Nebenleistungen

Über die normalen Informationspflichten hinaus, informiert/informieren der/die durchführende(n) Bergwanderführer(in) in ausreichender Weise über die angebotenen Leistungen. Die Leistungsbeschreibungen in Internet und Ausschreibungen sowie alle darin enthaltenen Informationen sind Gegenstand des Reisevertrages. Werden bei der Buchung anders lautende Vereinbarungen getroffen, sind diese schriftlich in der Buchungsbestätigung festzuhalten

5. Anmeldung

Der Reisevertrag kommt zwischen dem Buchenden und dem Bergwanderführerbüro Erlebnis-Gebirge dann zustande, wenn Übereinstimmung über die wesentlichen Vertragsbestandteile (Preis, Leistung, usw.) besteht. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Kurzfristige Anmeldungen sind möglich, sofern Plätze frei sind. Wir bitten um Rücksprache. Die Anmeldung erfolgt durch Sie, auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmern. Sie stehen für deren Vertragspflicht dann wie für Ihre eigenen Verpflichtungen ein, wenn Sie eine entsprechende, gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen haben. Mit der Anmeldung bietet der Teilnehmer den Abschluss eines Vertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt mit der Annahme des Veranstalters zustande. Dadurch ergeben sich Rechte und Pflichten für den Kunden. Nach Erhalt der Buchungsbestätigung wird der Reisepreis fällig.

6. Bezahlung

Die in der jeweiligen Ausschreibung genannten Preise verstehen sich pro Teilnehmer. Nach dem Anmeldeschluss der entsprechenden Veranstaltung erhalten Sie eine Auftragsbestätigung. Der Rechnungspreis ist bei Antritt der Veranstaltung vor Ort in bar zu begleichen. Bei kurzfristigen Anmeldungen (nach Anmeldeschluss) wird die Kursgebühr ebenfalls bei Antritt der Veranstaltung in bar fällig.

7. Leistungen

Der Leistungsumfang ist aus den Beschreibungen in dem für den Reisezeitraum gültigen Detailprogramm sowie aus den Angaben der Reisebestätigungen ersichtlich. Die Bergwanderführer, bzw. Trainer behalten sich das Recht vor, aus sachlich berechtigten, nicht vorhersehbaren Gründen auch nach Vertragsabschluss eine Änderung der ursprünglichen Angaben zu erklären. Der Charakter einer Bergtour, bzw. einer Outdoor-Sportveranstaltung verlangt bei bestimmten Gegebenheiten unter Umständen Änderungen von der ursprünglichen Ausschreibung. Die Ausschreibungen stellen den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den tatsächlichen Reiseablauf im Detail festzulegen.

8. Rücktritt durch den Teilnehmer

Der Teilnehmer kann jederzeit vor Veranstaltungsbeginn vom Vertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei dem Veranstalter. Aus Gründen der Eindeutigkeit muss dies schriftlich geschehen.

Tritt der Teilnehmer vom Vertrag zurück oder tritt der Teilnehmer die Veranstaltung nicht an, so verliert der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Veranstalter eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und die Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen. Der Veranstalter empfiehlt dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung. Der Ersatzanspruch ist unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und möglichen anderweitigen Verwendung wie folgt pauschaliert: Prozentsätze vom Gesamtreisepreis als Rücktrittsgebühren: Die Stornobedingungen betragen ab dem 10. Tag vor Reiseantritt 80 %; ab dem 03. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise 90 %. Kann der Platz weitervermittelt werden, fällt lediglich eine Bearbeitungsgebühr von € 20,- an. Dem Teilnehmer ist der Nachweis gestattet, dass dem Veranstalter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Dem Veranstalter ist der Nachweis gestattet, dass ein höherer Schaden entstanden ist. Bis zum Reisebeginn kann sich jeder angemeldete Reiseteilnehmer durch einen Dritten ersetzen lassen, wenn er dies dem Veranstalter mitteilt. Der Veranstalter kann jedoch dem Wechsel in der Person des Reisenden widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt eine Ersatzperson in den Vertrag ein, so haftet der Kunde mit dieser zusammen als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehrkosten.

9. Rücktritt durch den Veranstalter

Der Veranstalter oder Vertreter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Veranstaltung vom Vertrag zurücktreten oder nach Antritt den Vertrag kündigen: bis 3 Tage vor Veranstaltungsantritt bzw. nach Anmeldeschluss bei Nichterreichen der Teilnehmerzahl, wenn in der Ausschreibung für die entsprechende Veranstaltung auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. Die Erklärung, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist und die Veranstaltung deshalb abgesagt wird, hat dem Teilnehmer spätestens am 3. Tag vor Veranstaltungsbeginn bzw. nach Anmeldeschluss zuzugehen. Ersatzansprüche stehen dem Teilnehmer nicht zu.

Wenn der Teilnehmer die Durchführung der Veranstaltung ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters oder Vertreters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt insbesondere, wenn der Teilnehmer den besonderen Anforderungen der Veranstaltung (Gesundheit, körperliche Fitness, Leistungsvermögen, Mithilfe beim Reiseablauf etc.), die verbindlich festgelegt sind, nicht entspricht. Kündigt der Veranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; der Veranstalter muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die der Veranstalter aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der Beträge, die dem Veranstalter von den Leistungsträgern gutgeschrieben wurden. Zusätzlich anfallende Kosten (z.B. für eine vorzeitige Rückreise, Übernachtungskosten, Mahlzeiten etc.) gehen zu Lasten des Kunden.

Der Bergwanderführer, bzw. Trainer ist berechtigt eine Reise wegen der “Unmöglichkeit der Erbringung der Leistung“ abzubrechen (z.B. bei widrigen Wetterbedingungen, Erkrankung eines Bergwanderführers, bzw. Trainers, staatlichen Anordnungen, Streiks, Krieg oder kriegsähnlichen Zuständen, Epidemien, Naturkatastrophen usw.). Die Reiseteilnehmer haben Anspruch auf anteilige Erstattung der nicht angefallenen Aufwendungen, weitergehende Ansprüche bestehen nicht. Zusätzlich anfallende Kosten sind von den Reiseteilnehmern zu tragen.

Die Stornierung der Reise erfolgt aufgrund höherer Gewalt, d.h. aufgrund ungewöhnlicher und unvorhersehbarer Ereignisse, auf die derjenige, der sich auf höhere Gewalt beruft, keinen Einfluss hat und deren Folgen trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht hätten vermieden werden können. Hierzu zählen Streiks, Krieg oder kriegsähnliche Zustände, Epidemien, Naturkatastrophen, widrige Wetterbedingungen, Erkrankung des Berg- oder Wanderführers, sonstige Gründe, die eine Leistungsdurchführung unmöglich machen. Der Teilnehmer erhält dann seine auf den Gesamtpreis geleisteten Zahlungen unverzüglich zurück. Weitere Ansprüche stehen dem Teilnehmer nicht zu.

10. Geltendmachung allfälliger Ansprüche

Es empfiehlt sich im Interesse des Reisenden, Ansprüche unverzüglich nach Rückkehr von der Reise direkt bei dem Bergwanderführer, bzw. Trainer geltend zu machen. Ansprüche müssen innerhalb der gesetzlich vorgegeben Fristen geltend gemacht werden.

11. Kein Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen

Der Veranstalter weist vorsorglich darauf hin, dass die Regelungen über das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen (§§ 312, 355 ff. BGB) auf die mit dem Veranstalter geschlossenen Verträge selbst bei elektronischer Buchung einer Veranstaltung – zum Beispiel via Internet oder E-Mail – gemäß § 312 b Abs. 3 Nr. 6 BGB nicht anwendbar sind. Dem Teilnehmer steht daher kein entsprechendes Widerrufsrecht zu.

12. Haftung

Die eingangs genannten Veranstalter sind amtlich geprüfte und autorisierte Tiroler Bergwanderführer und über den Berufsverband der Tiroler Bergsportführer, oder entsprechende Berufsversicherungen haftpflichtversichert. Der Veranstalter oder Vertreter haftet im Rahmen dieser abgeschlossenen Berufs-Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die auf fahrlässige bzw. grob fahrlässige Handlung zurückzuführen sind.

13. Haftungsbeschränkung

Bei allen Veranstaltungen erfolgt die Teilnahme auf Basis eines selbständigen Wanderers, Nordic-Walkers, Speedhikers, Trailrunners oder Schneeschuhgängers. Alle Touren erfolgen auf eigenes Risiko unter der Leitung des Bergwanderführers, bzw. Trainers. Ein erhebliches Maß an Umsicht wird von jedem Teilnehmer erwartet. Das Bergwanderführerbüro Erlebnis-Gebirge übernimmt keine Verantwortung für Unglücksfälle, Schäden oder sonstige, Unregelmäßigkeiten, die sich im Rahmen der Tour ergeben, die nicht auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung auch etwaiger Erfüllungsgehilfen beruhen. Dies wird vom Reiseteilnehmer mit seiner Anmeldung bestätigt. Eine Haftungsausschlußerklärung ist vom Kunden zu unterschreiben und gilt als Gegenstand der vertraglichen Vereinbarungen. Die konditionellen, gesundheitlichen und technischen Anforderungen an die Teilnehmer, auf die in den Beschreibungen hingewiesen wird, sind ernst zu nehmen. Alle Teilnehmer werden vom durchführenden Bergwanderführer, bzw. Trainer gewissenhaft vorbereitet. Für Gipfelerfolge oder Erfüllung subjektiver Reiseziele wird keine Garantie übernommen. Es liegt in der Natur der Tour, dass ein bestimmtes Restrisiko und eine Ungewissheit für den Buchenden bestehen bleiben. Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden welche die An- und Abreise des Kunden zum ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise betreffen. Die Anreise erfolgt auf eigene Verantwortung der Kunden, es sei denn, die Anreise wird ausdrücklich mitorganisiert. Der Kunde hat sich eigenverantwortlich gegen Unfälle und Verletzungen, die im Rahmen der Veranstaltung auftreten können zu versichern. „Erlebnis-Gebige“ haftet nicht über die Erbringung der geschuldeten Leistung hinaus für eine etwaige Nichterreichung des vom Kunden mit der Eingehung des Vertrages verfolgten Zwecks.

14. Leistungs- und Preisänderungen

Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von dem Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Veranstaltung nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Veranstalter verpflichtet sich, den Teilnehmer über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird der Veranstalter dem Teilnehmer eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

15. Sonderkosten

Alle Sonderkosten, die als Folge von oder im Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Veranstaltungsverlaufs aus in der Person des Teilnehmers liegenden Gründen während der Reise entstehen, gehen zu Lasten des Kunden und sind mit Entstehung sofort an den jeweiligen Anspruchsteller zu zahlen. Zu diesen Sonderkosten gehören z.B. Aufwendungen, die aus dem verspäteten Eintreffen des Kunden zur vorbereiteten Tour entstehen oder Kosten für eine vorzeitige Rückkehr von einer Tour als Folge von Unpässlichkeit, Krankheit oder Unfall (z.B. Hubschrauber-Rücktransport, Hospital- und Hotelaufenthalt auch für Begleitperson). Tritt der Veranstalter oder Vertreter, um einem akuten Notfall zu begegnen, in Vorlage, so sind die von dem Veranstalter oder Vertreter verauslagten Beträge nach Abschluss der Reise sofort zu erstatten.

16. Gewährleistung

Der Kunde hat bei nicht oder mangelhaft erbrachter Leistung einen Gewährleistungsanspruch. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass ihm der Bergwanderführer, bzw. Trainers an Stelle seines Anspruches auf Wandlung oder Preisminderung in angemessener Frist eine mangelfreie Leistung erbringt oder die mangelhafte Leistung verbessert. Abhilfe kann in der Weise erfolgen, dass der Mangel behoben wird oder eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung, die auch die ausdrückliche Zustimmung des Kunden findet, erbracht wird. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Veranstalter oder Vertreter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Teilnehmer im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Teilnehmer die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, für den Veranstalter oder Vertreter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Teilnehmer schuldet dem Veranstalter den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Gesamtpreises.

17. Schadenersatz

Verletzt der Bergwanderführer, bzw. Trainer schuldhaft die dem Veranstalter aus dem Vertragsverhältnis obliegenden Pflichten, so ist dieser dem Kunden zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. Außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit trifft den Bergwanderführer, bzw. Trainer keine Haftung für Gegenstände, die üblicherweise nicht mitgenommen werden, außer der Bergwanderführer, bzw. Trainer hat diese in Kenntnis der Umstände in Verwahrung genommen. Es wird daher dem Kunden empfohlen, keine Gegenstände besonderen Werts mitzunehmen. Es wird empfohlen, die mitgenommenen Gegenstände ordnungsgemäß zu verwahren und – vor Abreise – eine entsprechende Versicherung abzuschließen.

18. Mitwirkungspflicht

Bei Leistungsstörungen ist der Teilnehmer verpflichtet, alles Zumutbare zu tun, um zur Behebung der Störung beizutragen und seinen Schaden gering zu halten. Insbesondere muss er seine Beanstandungen dem Veranstalter, Vertreter oder dem Leistungsträger mitteilen, damit Abhilfe geschaffen werden kann. Unterlässt es der Teilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, besteht kein Anspruch auf Minderung. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Veranstaltung hat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Veranstaltung gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Vertragliche Ansprüche des Teilnehmers nach § 651c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Veranstaltung dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Veranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist, Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

19. Versicherungen

Wir empfehlen allen Teilnehmern den Abschluss einer Reiseversicherung zur Deckung von Reiserücktritts- und Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Auslandskrankenschein oder Krankenversicherungskarte sollten ins Gepäck. Sie sind durch uns weder unfall- noch krankenversichert.

20. Datenschutz

Die im Rahmen der Buchung abgegebenen personenbezogenen Daten werden vom Veranstalter ausschließlich für interne Zwecke, insbesondere zur Bearbeitung der Reise und zur Erfüllung vertraglicher Reiseleistungen verwendet, soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt. Im Rahmen der Reiseabwicklung kann es erforderlich sein, dass personenbezogene Daten ganz oder teilweise an weitere Vertragspartner wie z.B. Hotels, Hütten oder im Rahmen von Flugbuchungen weitergegeben werden müssen. In jedem Fall ist der Veranstalter bemüht die Weitergabe dieser Daten auf ein unbedingt notwendiges Maß zu beschränken.

21. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Geschäftsbedingungen.

23. Gerichtsstand

Gerichtsstand für Klagen des Teilnehmers ist Ansbach. Für Klagen gegen den Teilnehmer bzw. Vertragspartner des Veranstalters, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand die Stadt Ansbach vereinbart. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn internationale Übereinkommen zwingend etwas anderes vorschreiben.

Ihre Tiroler Bergwanderführer

Sabine und Jochem